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Lesen Sie hier Neuigkeiten aus unserem Büro und Interessantes zu Thema „Reisen“

Interessante Neuigkeiten

Touristikbranche allgemein

Mehr als 1000 Touristiker haben in Berlin demonstriert

Es geht um die Existenz von mehr als 10.000 Reisebüros, die zusammen mehr als 100.000 Arbeitsplätze stellen. Reisebüros brauchen einen staatlichen Rettungsschirm und zwar sofort, den viele stehen vor dem wirtschaftlichen Aus. Seit März konnten sie durch Corona keine Reisen mehr verkaufen und damit auch keine Einnahmen mehr gehabt. Keine andere Branche ist mehr von dem Lock-down betroffen, wie die Touristik. Aber im Gegensatz zu Konzernen wie der Lufthansa oder der TUI, die Milliarden-Summen an Staatshilfe erhalten oder in Aussicht und haben planen diese Tausende von Mitarbeiter zu entlassen.

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Mehr als 1000 Reisebüro-Inhaber und Angestellte von Reisebüros kämpften in Berlin um ihre Existenz und ihre Arbeitsplätze.

Reisebeschränkungen - Stand 29.5.20

Deutschland will seine Reisewarnung wahrscheinlich bis zum 15. Juni für die 26 Partnerstaaten der EU sowie  Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein aufheben. Dann können – so es zu keiner negativen Corona-Entwicklung kommt – diese Staaten aus deutscher Sicht wieder ohne Warnung bereist werden. Allerdings ist dabei zu beachten, ob dies auch von Seiten der jeweiligen Länder möglich ist – und wenn ja, unter welchen Bedingungen. So gilt beispielsweise für Großbritannien eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht nach der Einreise, und Island nimmt einen Corona-Schnelltest am Flughafen vor. Norwegen will erst bis zum 20. Juli über die Öffnung des Landes für Ausländer entscheiden.

Weltweit: Reisewarnung bis 14. Juni


Weltweit
 Die Bundesregierung hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen: Urlaubsreisen – egal wohin – sollten unbedingt unterlassen werden. Dies gilt bis 14. Juni. Bundesaußenminister Heiko Maas will diese Warnung schrittweise aufheben und mit europäischen Ländern beginnen.

Belgien: Urlaub ist noch verboten

Belgien Von deutscher Seite aus stand die Grenze nach Belgien auch bislang schon offen. Allerdings verbietet Belgien Reisen aus touristischen Zwecken noch mindestens bis zum 8. Juni. Das Reiseverbot gilt auch für Personen mit Zweitwohnungen in Belgien. Auch die Grenze zum deutschen Landesteil Ostbelgien ist dicht. Belgien will lockern, wenn auch die Nachbarländer mitziehen und die dortige Viren-Situation nicht schlimmer ist als im Land.

Der ICE und die Lufthansa verkehren zwischen Deutschland und Belgien, die Zahl der Züge und Flüge ist jedoch deutlich vermindert. Brussels Airlines hat alle regulären Flüge bis einschließlich 6. Juni abgesagt.

Dänemark: Entscheidung bis 1. Juni

Dänemark Ministerpräsidentin Mette Frederiksen spricht derzeit mit ihren Kollegen in Deutschland über mögliche Grenzöffnungen. Vorerst will Dänemark die Schranken jedoch unten lassen, mindestens bis zum 31. Mai. Ob und wenn ja wann es Lockerungen gibt, will Kopenhagen bis zum 1. Juni entscheiden. Deutschland hat sich schon zu einer Grenzöffnung bereit erklärt.

Estland: Offen vom 1. Juni an

Estland Der baltische Staat öffnet seine Grenzen bereits zum 1. Juni 2020. Wie es in dem Beschluss heißt, wird Estland Personen ohne Corona-Symptome ins Land lassen, die aus der Europäischen Union, dem Schengen-Raum oder aus Großbritannien kommen. Voraussetzung ist, dass die Einreisenden keine Corona-Symptome aufweisen. Auch die Quarantäne entfällt, wenn die Neuinfektionsrate im Heimatland des Gastes bei unter 15 pro 100.000 Einwohner liegt.

Die Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne für Einreisende hängt davon ab, ob die sogenannte relative Coronavirus-Infektionsrate im Herkunftsland über dem Wert 15 liegt. Das bedeutet, dass im Herkunftsland des Reisenden in den vergangenen 14 Tagen nicht mehr als 15 Personen pro 100.000 Einwohner infiziert wurden. Wer aus einem Land mit einer höheren Infektionsrate nach Estland einreist, muss sich bei der Ankunft zwei Wochen lang isolieren.

Frankreich: Grenzen sollen 16. Juni öffnen

Frankreich An den Grenzen zu Frankreich sollen die Kontrollen zum 16. Juni entfallen. Ob dann auch schon wieder touristisches Reisen möglich sein wird, steht aber noch nicht fest. Erste innerfranzösische Lockerungen gelten seit dem 11. Mai. Seit diesem Tag dürfen die meisten Geschäfte wieder öffnen.

Restaurants und Cafés sollen am 2. Juni wieder aufsperren dürfen – jedoch nur in solchen Regionen, in denen das Virus nicht mehr so stark tobt. Auch manche Strände sind inzwischen wieder geöffnet, ebenso wie die Marienwallfahrtsstätte in Lourdes sowie die Insel Mont Saint-Michel. Weitere Attraktionen sollen Schritt für Schritt bis Ende Juni öffnen. Bei größeren Sehenswürdigkeiten wie dem Louvre, bei denen Besucherandrang zu erwarten ist, werden vermutlich erst viel später folgen.

Frankreich gehört weltweit zu den Ländern mit den meisten Todesfällen durch Corona.

Griechenland: Im Juli soll’s wieder losgehen

Griechenland Das land startet stufenweise seinen Tourismus und die Transporte neu: Seit dem 25. Mai 2020 können Reisende, die nicht unter Quarantäne gestellt sind, vom Festland zu allen Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres fahren.

Dies war seit Ende März aus Gründen des Schutzes gegen die Corona-Pandemie nur Einwohnern der Inseln erlaubt. Auf den griechischen Inseln hat es kaum Corona-Infektionsfälle gegeben. Wie der griechische Staatsrundfunk berichtet, werden die Fähren nur höchstens 50 Prozent der bislang erlaubten Passagierzahl mitnehmen. Unbekannte werden sich nicht eine Kabine teilen können. Nur Familien oder Paare dürfen sich eine Kabine teilen, hieß es.

Athen hat bereits angekündigt auch den Tourismus aus dem Ausland neu starten zu wollen. Ende Mai werde der griechische Pandemie-Krisenstab die Liste der Länder bekanntgeben, aus denen Touristen nach Griechenland werden reisen können, ohne in eine zweiwöchige Quarantäne gehen zu müssen.

Das werden Länder mit relativ wenigen Corona-Infektionen sein, teilte der griechische Tourismusminister Charis Theocharis im Fernsehen mit. Er äußerte die Hoffnung, dass auch Deutschland als wichtigstes Herkunftsland des Tourismus in Griechenland dabei sein wird. „Wir glauben, wollen und hoffen es“, sagte der griechische Tourismusminister.

Zunächst werde es am 15. Juni Flüge aus dem Ausland nur nach Athen geben. Zum 1. Juli sollen auch alle Regionalflughäfen für Flüge aus dem Ausland geöffnet werden. Eine Coronavirus-Kontrolle werde es stichprobeweise an den griechischen Flughäfen nach der Landung aus dem Ausland geben, teilte Athen mit.

Fest steht schon jetzt: Liegen und Sonnenschirme am Meer und an den Hotelpools sollen drei bis fünf Meter voneinander entfernt stehen. Möglicherweise gibt es in den Hotels auch keine Büfetts, sondern es wird Essen serviert. Um die Gefahr einer Übertragung von Corono zu reduzieren, sollen auch die Betten nicht täglich gemacht werden.

Die archäologischen Stätten stehen nun wieder offen – zumindest diejenigen im Freien. Dazu gehört due Akropolis von Athen. Die Museen sollen nach dem 15. Juni folgen. Noch müssen Einreisende aus dem Ausland in 14-tägige Quarantäne.

Großbritannien: Ab in Quarantäne

Großbritannien:  Die britische Regierung will voraussichtlich im Juni eine zweiwöchige Quarantäne für Reisende einführen, die in das Land kommen. Diese soll für alle Einreisenden gelten, ungeachtet ihrer Staatsbürgerschaft. Der BBC zufolge könnten Zuwiderhandlungen mit Bußgeldern von bis zu 1000 Britischen Pfund (1117 Euro) geahndet werden.

Die Regierung in London steht wegen ihres Umgangs mit der Coronavirus-Pandemie seit Wochen in der Kritik. In keinem anderen Land in Europa wurden bisher so viele Sterbefälle verzeichnet wie im Vereinigten Königreich. Dort starben bisher mehr als 36.000 Menschen, nachdem sie positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden. Die Zahl der Todesfälle, bei denen Covid-19 als Ursache festgestellt wurde, liegt bei mehr als 41.000.

Island: Jeder Besucher wird getestet

Island Die isländische Regierung testet vom 15. Juni an jeden Einreisenden auf Corona. Diese Tests finden direkt am Flughafen statt. Nach der Überprüfung dürfen die Reisenden zunächst in ihre Unterkunft, müssen dort jedoch auf das Ergebnis warten. Dieses soll noch am selben Tag vorliegen. Ist der Gast negativ, hat also kein Corona, darf er sich im Land frei bewegen. Ansonsten muss er für 14 Tage in häusliche Quarantäne.

Italien: Am 3. Juni geht es los

Italien Das Land, das besonders stark von Corona betroffen war, öffnet seine Grenzen zum 3. Juni wieder. Dann könnten Personen aus der Europäischen Union und dem Schengen-Raum wieder einreisen. Auch die zweiwöchige Quarantänepflicht gilt dann nicht mehr. Regierungschef Giuseppe Conte sagte: „Dies wird die Wiederaufnahme des Tourismus erlauben.“ Bereits seit dem 18. Mai dürfen in Italien Bars, Restaurants und der Einzelhandel wieder aufmachen.

Südtirol will bereits zu Ende Mai Touristen locken – die Grenze ist zu diesem Zeitpunkt allerdings noch geschlossen. In ganz Italien gelten in den Hotels Abstandsregeln; der Zugang zu Strandbädern muss gebucht werden. Buffets sind verboten.

Italien ist von Corona so stark wie wenig andere Länder in der EU betroffen, bisher starben fast 32.000 Menschen. Insgesamt haben sich nach Angaben des Zivilschutzes mehr als 223.000 Menschen mit dem Virus angesteckt, vor allem in der Lombardei. Die Infektionszahlen gehen aber seit längerer Zeit zurück. Das Land hatte Anfang März einen der strengsten und längsten Lockdowns in der EU verhängt.

Kroatien öffnet im Juni

Kroatien Kroatien will ab Juni die Grenzen für Deutsche wieder öffnen. Einreisende müssen allerdings an der Grenze bzw. am Flughafen eine Bestätigung vorlegen, aus der hervorgeht, dass sie in Kroatien eine Unterkunft gebucht haben. Außerdem müssen sie über eine App im Voraus Ihre Ankunft anmelden.

Zunächst sollen bis Ende die Campingpläte sowie einige Hotels in Istrien, am Kvarner und in Dalmatien aufsperren. Im Laufe des Juni sollen dann auch die meisten andeen Unterkünfte folgen.

Lettland: Vorsichtige Lockerung

Lettland Die lettische Regierung hat den am 17. März verhängten nationalen Notstand bis nunmehr 9. Juni verlängert. Die bisher geltenden Einschränkungen im internationalen Personenverkehr, das beinhaltet den Luft-, Schienen-, See- und Straßenverkehr, werden vorsichtig gelockert, und die Einreise nach Lettland wird erleichtert, aber noch nicht grundsätzlich gestattet. Seit 18. Mai gibt es wieder regelmäßigen Flugverkehr von Riga nach Frankfurt. Seit 15. Mai sind die Grenzen zwischen den drei baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen auch für dort legal ansässige deutsche Staatsangehörige geöffnet.

Luxemburg: Grenzen sind geöffnet

Luxemburg Die Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg sind in der Nacht zum 16. Mai beendet worden. Damit ist das Reisen zwischen den beiden Ländern wieder möglich. Passagierflüge am Airport Luxemburg finden voraussichtlich von Juni an wieder statt.

Niederlande: Campen zur Jahresmitte möglich

Niederlande Per 1. Juli sind Lockerungen für den Tourismus geplant. Dann dürfen Campingplätze und Ferienparks wieder die Tore öffnen. Da es nie ein Einreiseverbot nach Holland gab, können auch deutsche Urlauber dort Unterkünfte mieten. Restaurants, Cafés und Theater dürfen dann bis zu 100 Besucher empfangen. Es gilt ein Abstandsgebot von mindestens 1,50 Meter sowie Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Sportarten mit direktem Körperkontakt wie Fußball sollen erst ab 1. September erlaubt werden. Golf, Schwimmen oder Tennis aber sind bereits ab der kommenden Woche wieder gestattet. Museen dürfen zum 1. Juni wieder öffnen, Besucher müssen sich aber vorher online anmelden.

Grenzkontrollen zwischen den Niederlanden und Deutschland finden nicht statt. Alle Flugreisenden von Flughäfen in Risikogebieten müssen jedoch bis auf weiteres ein sogenanntes Gesundheitszeugnis, das vor Reiseantritt am Flughafen ausgefüllt werden muss, mit sich führen. In Deutschland sind die Flughäfen in Bayern und Baden-Württemberg betroffen. Wird eine der Fragen im Formular mit „ja“ beantwortet, wird die Einreise verweigert.

Norwegen: Grenzen dicht bis 20. Juli

Norwegen Frühestens zum 20. Juli will Norwegen seine Grenzen für Urlauber aus Deutschland und anderen nicht skandinavischen Ländern öffnen; die Reisewarnung für Norweger selbst wurde sogar bis zum 20. August verlängert. Lediglich Gäste aus anderen skandinavischen Staaten sollen bereits Mitte Juni wieder in das Land reisen dürfen. Bereits in der Anfangsphase der Pandemie hatte es eine ähnliche Regelung gegeben. Der Inlandstourismus soll bereits am 1. Juni wieder starten: Von diesem Tag an dürfen Norweger innerhalb ihres Landes wieder reisen.

Österreich: Öffnung für Mitte Juni geplant

Österreich Die österreichische und die deutsche Regierung wollen die Grenzen zwischen den beiden Ländern zum 15. Juni wieder öffnen. Touristen wie auch Anbieter müssen sich an einige Hygiene- und Abstandsregeln halten. Maskenpflicht gilt zum Beispiel in der Hotel-Lobby sowie an der Rezeption. Gemeinsam anreisende Gästegruppen müssen grundsätzlich keinen Abstand voneinander halten, natürlich aber zu Fremdgästen. Buffets sind erlaubt, wenn sie hygienisch besonders geschützt sind; auch der Wellnessbereich darf genutzt werden. Wichtige touristische Einrichtungen wie Museen, Bergbahnen und Freizeitparks öffnen derzeit Schritt für Schritt wieder.

Die Deutschen sind die mit Abstand wichtigste Gästegruppe in Österreich: In der Sommersaison 2019 entfielen fast 38 Prozent aller Übernachtungen in Österreich auf deutsche Gäste. Die Corona-Zahlen in der Alpenrepublik waren zuletzt sehr niedrig.

Polen: Offen ab 15. Juni?

Polen Die polnische Regierung stellt in Aussicht, die Grenzen am 15. Juni wieder zu öffnen. Am 1. Juli könnten dann womöglich alle übrigen Coronavirus-Beschränkungen aufgehoben werden. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte erst kürzlich an Polen appelliert, bald die Grenzen wieder vollständig zu öffnen. Die Bundesregierung peilt an, dass ab dem 15. Juni die Reisefreiheit im gesamten Schengenraum wieder hergestellt ist.

Portugal: Flugreisen möglich

Portugal Derzeit gibt es jedoch keine bekannten Einreisebeschränkungen für deutsche Staatsbürger, die auf dem Luftweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen, jedoch immer noch für Madeira und die Azoren. Dort wird insbesondere bei Einreise auch weiterhin, wenn auch mit Ausnahmen, eine 14-tägige Hotelquarantäne vorgeschrieben.
Eine Einreise über den Landweg ist hingegen regelmäßig nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das “Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann.

Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen wie z.B. in Geschäften, Restaurants oder kulturellen Einrichtungen. Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich immer einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden.

Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Trotz der Öffnung von Restaurationsbetrieben aller Art bleiben Bars oder Diskotheken weiterhin geschlossen. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist ebenfalls mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt. Die offizielle Nutzung der Strände beginnt erst mit dem 6. Juni 2020 und unterliegt ebenfalls Beschränkungen, die jedoch abhängig von den regionalen Zuständigkeiten auch abweichen können. Grundsätzlich ist ein Mindestabstand zwischen den Strandbesuchern von 1,5 m und zwischen allen Sonnenschirmen von 3 m vorgeschrieben.

Fluggesellschaften haben den Flugverkehr nach Deutschland immer noch teilweise eingestellt oder zumindest erheblich eingeschränkt. Insbesondere nach Faro (Algarve) gibt es im Monat Mai noch keine Flüge jedoch die Ankündigung der Wiederaufnahme von Flugverbindungen durch Lufthansa, Eurowings
und Swiss ab dem Juni-Flugplan.

Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden auf derzeit zehn reduziert. Aktuell ist der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten bis zum 15. Juni nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und Zugverbindungen. Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.

Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren, derzeit nur mit TAP nach São Miguel und Terceira möglich, ist eine 14- tägige Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste eingeführt, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen. Diese Quarantäne kann u.a. ersetzt werden durch die Durchführung eines Tests, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde, oder durch die Durchführung eines Tests bei Einreise.

Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat seit dem 15. März 2020 eine 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste (außer erkranke Personen in Behandlung und Geschäftsreisende) eingeführt, unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen.

Schweden: Grenzen offen

Schweden Eine Schließung der Grenzen gibt es nicht, allerdings sind Kontrollen und Beschränkungen vorgesehen. Auch sind wegen der geschlossenen Grenzen der skandinavischen Nachbarländer keine Einreisen von dort aus nach Schweden möglich, sondern nur auf direktem Weg etwa per Fähre ab Deutschland. Für die Schweden hat die Regierung eine Reisewarnung bis zum 15. Juli ausgesprochen.

Schweiz: Grenzöffnung Mitte Juni

Schweiz Deutschland und die Schweiz möchten ihre Grenzen zum 15. Juni wieder öffnen. Auch sind Einreisen von Österreichern und Franzosen zu den Eidgenossen dann wieder möglich. Die Hotels, die geschlossen hatten (längst nicht alle), sind in aller Regel wieder geöffnet.

Ab 30. Mai 2020 dürfen sich wieder mehr als fünf Personen treffen, die ahl bleibt aber zunächst auf 30 beschränkt. Die Distanz- und Hygieneregeln gelten weiterhin.

Spätestens am 6. Juli will die Schweiz die Reisefreiheit auch aus anderen Schengenstaaten, darunter Italien,wieder herstellen. Die Zahl der neuen Corona-Infektionen war nach dem Höhepunkt mit mehr als 1500 Ansteckungen pro Tag im März auf zuletzt gut ein Dutzend zurückgegangen.

Ab 6. Juni sind auch Versammlungen von bis zu 300 Menschen erlaubt. Dann dürfen auch Bergbahnen, Campingplätze, Zoos, Schwimmbäder und Kinos und Theater wieder öffnen, solange sie ein Schutzkonzept haben. In Restaurants dürfen dann mehr als vier Menschen an einem Tisch Platz nehmen. Großveranstaltungen sind bis mindestens Ende August verboten.

Slowenien: Grenzen per 31. Mai offen

Slowenien Das EU-Land Slowenien hat nach einem erheblichen Rückgang der Ansteckungszahlen die Corona-Pandemie für beendet erklärt und seine Grenzen für EU-Bürger geöffnet. Diese können demnach vom 31. Mai an einreisen, ohne sich in die bislang vorgeschriebene 14-tägige Heimquarantäne begeben zu müssen. Zumindest gilt dies etwa für Durchreisen sowie für Reisen zu touristischen Zwecken.

An den Grenzen zu den EU-Nachbarländern Österreich, Italien und Ungarn wird allerdings weiterhin kontrolliert, so dass es noch problematisch ist, Slowenien zu erreichen. Kleinere Hotels stehen wieder offen, größere sind weiterhin geschlossen. An den Stränden ist schwimmen erlaubt, nicht aber sonnenbaden.

EU-Ausländer, die offensichtlich Symptome einer Corona-Erkrankung aufweisen und keinen ständigen Wohnsitz in Slowenien haben, werden zurückgewiesen. Für Nicht-EU-Bürger ist bei der Einreise weiterhin die Quarantänepflicht vorgeschrieben. Im Land gelten unverändert Abstandsregeln und eine Maskenpflicht in Geschäften, Lokalen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Trotz Pandemie

In diese Länder können Deutsche wieder reisen

Spanien: Start im Juli

Spanien Ab Juli will Spanien den Empfang ausländischer Touristen wiederaufnehmen. „Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen“, sagte der spanische Ministerpräsident.

Damit macht er Hoffnungen auf eine frühere Wiederaufnahme des Tourismus zunichte. Diese waren jüngst gewachsen, nachdem ein anderer Corona-Brennpunkt, Italien, die Grenzöffnung für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt hatte.

Diese Hoffnung gab es auch in Deutschland. Zuletzt hatte TUI-Vorstandschef Fritz Joussen gesagt, er wolle schon im Juni den Flugverkehr nach Mallorca aufnehmen. Jetzt muss das Vorhaben verschoben werden.

Erst Ende Juni dürfen auch Spanier wieder ihre Provinz verlassen.

Das Land hat es mit mehr als 26.000 Corona-Toten mit am schlimmsten getroffen in Europa. Spanien will wie andere Länder auch eine zweiwöchige Quarantäne für Reisende verhängen, die das Land besuchen wollen.

Tschechien plant Öffnung für 15. Juni

Tschechien Das Land wird voraussichtlich zum 15. Juni 2020 seine Grenzen nach Deutschland wieder öffnen. Das schreibt der tschechische Innenminister Hamacek nach einem Treffen mit seinem bayerischen Kollegen Herrmann. Dann sollen Reisen ohne jegliche Einschränkungen wieder möglich sein.

Bereits am 26.5. wurden die eingeführten Kontrollen aller Reisenden abgeschafft, man kann immer noch stichprobeartig kontrolliert werden. Zudem müssen Reisende einen negativen Covid-Test mitführen.

Zugleich wurden auch alle Grenzübergänge wieder geöffnet, die im Rahmen des Ausnahmezustand geschlossen wurden. Das gilt auch für die Schienengrenzübergänge, so dass auch der grenzüberschreitender Verkehr wieder erneuert wird. Sowohl die Bahn als auch die Airlines haben den Flugbetrieb wieder aufgenommen. Czech bietet aktuell Flüge ab Frankfurt an, Mitte Juni folgen weitere Städte wie Düsseldorf und Hamburg.

Türkei: Turkish Airlines fliegt vom 10. Juni an wieder

Türkei Eine offizielle Mitteilung darüber, wann die Türkei ihre Grenzen für Touristen wieder öffnet, gibt es noch nicht. Doch immerhin hat Turkish Airlines mitgeteilt, ihren Flugverkehr ab Juni stufenweise wieder aufnehmen zu wollen.

So sollen erste Flüge ab Deutschland am 10. Juni starten. Wie die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft weiter auf ihrer Website mitteilte, bleiben Inlandsflüge bis zum 4. Juni ausgesetzt, internationale Flüge bis zum 10. Juni. Zuvor war geplant gewesen, die ersten Verbindungen Ende Mai wieder aufzunehmen. Der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge dürfen Turkish-Passagiere zukünftig außer Handtaschen kein Gepäck mehr in die Kabine mitnehmen. Die bisher erlaubte Handgepäck-Kilomenge wird demnach dem aufzugebenden Gepäck zugerechnet.

Bei der Landung soll am Flughafen ein Corona-Schnelltest vorgenommen werden. Fällt dieser negativ aus, dürfen sich die Urlauber im Land frei bewegen und müssen nicht in eine 14-tägige Quarantäne. Grundsätzlich muss das Ergebnis aber nicht am Airport abgewartet werden, es reicht die Angabe des Hotels oder der Unterkunft. Für diese gelten strenge Abstands- und Hygieneregeln, sie müssen zertifiziert sein. Gepäck wird mit Desinfektionsmitteln behandelt.

Zypern: Corona-Bescheid bis 19. Juni


Zypern
 Wegen Covid-19 bleiben die zyprischen Flughäfen bis zum 9. Juni 2020 für kommerziellen Passagierflugverkehr weiter geschlossen, und es besteht, bis auf wenige Ausnahmen, ein Einreiseverbot für ausländische Staatsangehörige.

Ab dem 9. Juni werden die Flughäfen wieder geöffnet. Basierend auf der Entwicklung der Covid-19-Pandemie hat die zyprische Regierung Staaten kategorisiert. Deutschland befindet sich zurzeit in Kategorie A: Passagiere, die aus Deutschland zwischen 9. und 19. Juni einreisen, müssen beim Einchecken eine Bescheinigung eines anerkannten Instituts mit sich führen, die einen negativen Covid-19-Test bestätigt, und nicht älter als 72 Stunden alt sein darf. Darüber hinaus müssen Reisende vor Abflug einen Fragebogen ausfüllen und mit sich führen, der bei der Fluggesellschaft oder online beim zyprischen Außen- oder Tourismusministerium erhältlich ist.

Ab dem 20. Juni 2020 ist die Vorlage eines solchen Testergebnisses nicht mehr erforderlich, es bestehen dann für aus Deutschland Einreisende keine Restriktionen mehr.

ACHTUNG: Einreiserestriktionen bestehen aber weiterhin für aus Deutschland kommende Reisende, die sich in den 14 Tagen vor Ankunft in Zypern in einem Land aufgehalten haben, das nicht zur Kategorie A gehört, oder die auf der Reise nach Zypern im Transit durch ein Land gereist sind, das nicht zur Kategorie A gehört. Bei Ankunft in Zypern ist mit Temperaturmessung zu rechnen, auch können – nach dem Zufallsprinzip – Covid-19-Tests durchgeführt werden.

Einreisesperren gibt es ebenfalls in dem nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel („Türkische Republik Nordzypern“/ „TRNZ“). Die Einreise in die „TRNZ“ wird bis auf weiteres nur den „Staatsangehörigen“ der „TRNZ“ gewährt. Aufgrund der faktischen Teilung Zyperns kann konsularische Unterstützung im Nordteil der Insel generell nur eingeschränkt und, in der gegenwärtigen Situation, nur minimal geleistet werden.
Das Auswärtige Amt rät:

  •  Überprüfen Sie Ihre Reisepläne, erkundigen Sie sich bei der zyprischen Botschaft zu den aktuellen Einreisevorschriften oder informieren Sie sich über das Gesundheitsministerium Zypern.
  •  Rufen Sie bei Symptomen die Hotline 1420 an.
  •  Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus, insbesondere die derzeit geltende Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen.