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Reiseblog:

Unsere Mitarbeiterin Sabrina Hoppen in Südafrika

Südafrika – City, Busch und Beach

Am 05.12.2019 durfte ich dank FTI zum ersten Mal das „richtige“ Afrika sehen, denn Ägypten kann man ja kaum gelten lassen. Wir flogen mit Swiss von Frankfurt über Zürich nach Johannesburg, die Flugzeuge sind komfortabel und bietet alles, was man auf der Langstrecke braucht. Auf den Sitzen liegen bereits ein Kissen und eine Decke bereit sowie die Kopfhörer für das Entertainment-System bereit. Wir hatten einen Nachtflug, daher habe ich das aber kaum genutzt. Die Kopfstützen sind höhenverstellbar, sehr angenehm für große Menschen.

In Johannesburg angekommen, ging es mit dem berühmten Gautrain vom Flughafen nach Sandton zu unserem Hotel. Auf den Gautrain ist man in Johannesburg sehr stolz, lange hat die Bevölkerung nicht daran geglaubt dass es mal eine funktionierende Schnellverbindung durch die Stadt geben würde. Der Zug ist vergleichbar mit unserem Regionalexpress und man ist flott in Sandton. Patroullierende Security sorgt dafür, dass alles ruhig abläuft. Anschließend haben wir eine Stadtrundfahrt mit den roten Doppeldeckern gemacht, wie man sie aus vielen anderen Städten kennt.

Johannesburg ist eine riesige Stadt, man kann noch überall im Umland die Überreste der Goldminen sehen. Es gibt sogar einen Vergnügungspark, Gold Reef City, in dem sich alles um die Geschichte der Stadt in der Goldgräberzeit dreht. Die Goldminen sind aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Sehr interessant ist ohne Frage das Apartheid Museum, hier bin ich mit Tränen in den Augen wieder rausgegangen. Man kennt ja die Geschichte zur Apartheid, aber die Unterdrückung und das Unrecht so knallhart vor Augen geführt zu bekommen war echt heftig und regt sehr zum Nachdenken an…

Sehr beeindruckt hat mich auch das Township Soweto, hier lebt die Mittelschicht direkt neben den Wellblechhütten der ärmsten der Armen. Die Kontraste sind unglaublich! Man denkt, dass man Elend aus dem Fernsehen gewohnt ist. Aber es so real zu sehen, z.B. dass Familien von 5 Personen in einer 10 qm Wellblechhütte wohnen, das ist echt heftig. Und fast alle Menschen hier sind trotzdem fröhlich und optimistisch, unterhalten sich mit den Touristen und sind positiv neugierig.

 

Wir haben in einer Markthalle Streetfood gegessen, in der Vilakazi Street das Haus von Nelson Mandela besucht und auch das Denkmal für den ermordeten Schuljungen Hector Pietersen. Er wurde erschossen, als eine riesige Gruppe Schüler gegen die Pflichteinführung der Sprache Afrikaans demonstrierte. Die Kinder wollten nicht zurück in die Schulen, also hat die Polizei das Feuer eröffnet und rund 550 Kinder und Jugendliche getötet. Wenn Du das hörst und an der Stelle des Geschehens stehst, fragst Du dich was in dieser Welt bloß alles schief läuft…

Wir haben in Soweto auch eine Jugendtagesstätte für die ärmsten Kinder besucht, hier ist u.a. unser Guide großgeworden. Diese Einrichtungen sorgen nicht nur dafür dass die Kinder etwas lernen und soziales Verhalten entwickeln, sie halten die Kids auch von Brennpunkten fern. Unser Guide sagte, er wäre sicherlich kein Reiseleiter geworden wenn er hier nicht seine Zeit verbracht hätte. Es gibt eine Computerschule mit Internetzugang, Nachhilfeunterricht für alle Altersstufen und die Kinder werden mit 2 Mahlzeiten am Tag versorgt. Es ist ein Ort der Zugehörigkeit und Sicherheit. Einige Kollegen hatten Kugelschreiber, Schreibblöcke und Schlüsselbänder zum Verteilen mitgebracht, da war was los… Und wir stehen daneben und staunen, wie sich ein Mensch über solche Kleinigkeiten so riesig freuen kann! Und apropos Mahlzeiten, am Ende der Tour haben wir in einem Backpacker Hotel ein richtig landestypisches Essen aus Tonkrügen über dem offenen Feuer serviert bekommen. Absolut köstlich!

 

Am Folgetag flogen wir nach Port Elizabeth, von den Einwohnern liebevoll P.E. genannt. Von hier aus ging es in den Addo Elephant Nationalpark, wo wir uns auf Elefanten-Pirsch begaben. Lange sah es so aus als hätten wir kein Glück, wir sahen stattdessen viele Zebras, Büffel, Antilopen und Warzenschweine. Aber plötzlich hielt unser Fahrer inne, er hatte eine große Herde an einem Wasserloch erspäht! Und als ob das noch nicht genug Glück wäre, war die Stelle für Touristen mit einem Holzzaun mit Gucklöchern umbaut. Dadurch konnten wir auf ca. 100 Meter Entfernung alles ganz genau beobachten. Wie bezaubernd der Elefanten-Nachwuchs doch ist, der noch völlig ungestüm durch die Gegend läuft und Warzenschweine jagt!

Anschließend ging es weiter zur Barefoot Addo Elephant Lodge, die von Til Schweiger mitdesignt wurde. Die Fahrt dauert etwa 3,5 Stunden über eine Schotterpiste, wie ich sie bisher noch nicht erlebt habe. Viele meiner Mitfahrer waren schon dunkelgrün im Gesicht, es wollte ja keiner hören als es hieß dass man vielleicht eine Reisetablette nehmen sollte…

Die Lodge besteht aus 12 festen Zeltunterkünften, die alle weit voneinander auf dem Gelände verteilt sind. Meine Mitbewohnerin und ich hatten leider die weiteste von allen, was in der Dunkelheit mehr als unheimlich war. Zahlreiche Hinterlassenschaften ließen vermuten, dass nicht nur kleine Tiere frei durch das Gelände der Lodge spazieren. Wie vieles machte uns das aber nur nüchtern Angst, als wir abends den ein oder anderen superleckeren südafrikanischen Wein probiert hatten war es nur noch halb so schlimm mit der Wegstrecke. Die Lodges besitzen alle einen Kamin, der jeden Abend von den Angestellten beheizt wird während man beim Abendessen sitzt. Außerdem schalten sie dann die Heizdecken in den Betten an, herrlich. Es gibt eine große Holzterrasse mit einem eingelassenen Whirlpool pro Unterkunft, im inneren eine große Dusche sowie ausreichend Stauraum für Gepäck. Das Essen ist sehr lecker, allerdings wird nicht vorher angekündigt was es geben wird. Deshalb war das Lamm am zweiten Abend leider nicht das Richtige für mich, meinen Mitreisenden hat es aber sehr gut geschmeckt. Das Hauptgebäude mit Rezeption, Bar und Restaurant liegt an einem Wasserloch, an dem häufig Tiere Halt machen. Hier sitzt man dann auf Loungemöbeln bei Drinks und kann sie beobachten. Außerdem werden von der Unterkunft Pirschfahrten im Safarifahrzeug und auch Buschwalks angeboten, letzteres fand ich persönlich viel interessanter weil man „viel näher dran ist“ als bei den Pirschfahrten. Passieren kann zumindest Raubkatzen-technisch nichts, denn innerhalb des eingezäunten Lodge-Grundstücks gibt es keine Großkatzen. Das gefährlichste Getier sind die Elefanten und Ameisenbären 😉

Und a propos Elefanten: Die Lodge besitzt 3 Elefantenbullen, die im Krüger Nationalpark ursprünglich geschossen werden sollten. Das läuft dort ähnlich wie bei uns mit den Wildjagden, wenn es zu viele Tiere gibt dann wird eben der Bestand verringert. Diese Elefanten hier wurden damals gerettet und leben nun seit über 30 Jahren auf dem Gelände der Lodge. Sie sind Menschen gewohnt, jeder Elefant hat seinen eigenen „Hirten“ der den ganzen Tag mit dem Tier auf dem riesigen Grundstück der Lodge unterwegs ist. Wir durften ein Stück mit den Elefanten spazieren gehen und diese tollen Fotos mit ihnen machen, als die Hirten sie gefüttert haben. Ganz schön groß, so ein Elefant! Anschließend durften wir sie sogar noch selbst füttern, das war ein wirklich einmaliges Erlebnis.

 

Unsere letzte Übernachtungsstation war Cape St. Francis, dem südöstlichsten Punkt von Südafrika. Ein sehr schönes Städtchen mit vielen schwarz-weißen Ferienhäusern, hier ist praktisch das Fort Lauderdale des schwarzen Kontinents. Die Villen liegen an einem künstlich angelegten Kanalsystem, auf dem sehr schöne Bootstouren angeboten werden. Hier kann man dann Mäuschen spielen und das Geschehen in den Gärten der Reichen und Schönen beobachten. Hat leider auch einen bitteren Beigeschmack, wenn die schwarzen Nannys dann auf den weißen Nachwuchs der gut betuchten Familien aufpassen… Der Strand von Cape St. Francis ist herrlich lang und weiß und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

 

 

Mein Fazit:

Ich muss auf jeden Fall nochmal nach Südafrika, da führt kein Weg dran vorbei.

Das was ich erlebt habe, war absolut fantastisch. Aber leider hatten wir keine Zeit mehr für Kapstadt und seine Highlights, das muss ich unbedingt noch nachholen!

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Unsere Mitarbeiterin Sabrina Hoffmann auf der neuen MSC Grandiosa

MSC Grandiosa – dieses Schiff hat seinen Namen wirklich verdient!

Im Rahmen der RTK Jahrestagung durfte ich das neueste Schiff der MSC Flotte noch vor seiner Taufe für vier Tage auf Herz und Nieren testen.

 

Schon beim ersten Betreten des Schiffes geht der Blick sofort in die Höhe, denn der Eingang liegt auf Deck 6 direkt unter dem riesigen LED Himmel der Galleria Grandiosa. Dies ist die „Fußgängerzone“ des Schiffs mit zahlreichen Shops und allen Spezialitätenrestaurants sowie der Chocolaterie von Jean-Philippe Maury, dem mehrfach ausgezeichneten französischen Konditorenweltmeister. In den Genuss seines Könnens durften wir später auch noch mehrfach kommen, er fertigte u.a. ein fantastisches Dessert in Form des Schiffes für jeden von uns an.

Doch zuerst einmal ab auf die eigene Balkonkabine, das Handgepäck loswerden. Hier kam die nächste Überraschung, der Sprachassistent ZOE begrüßte mich herzlich und stellte sich kurz vor. Sie ist praktisch die „Alexa von MSC“ und steht den Gästen bei fast allen Fragen zur Seite, z.B. wo man heute zu Abend essen könnte oder ob es noch Karten für die Theatershows gibt. ZOE weiß auf fast alles eine Antwort! Die Ausstattung der Kabinen auf der MSC Grandiosa ist elegant, keine Spur von den wilden Farben anderer Reedereien. Es wirkt stattdessen eher wie in einem 5-Sterne Hotel an Land, an der Wand hängt ein riesiger Flachbild-TV der auch mit ZOE verbunden ist. Die Bäder sind zweckmäßig, aber so ist es ja auf fast allen Kreuzfahrtschiffen der Fall.

 

Während der Schiffs-Schnitzeljagd wurden wir zielgerichtet kreuz und quer über die Grandiosa geleitet, sodass wir jeden Bereich einmal kurz zu Gesicht bekamen. Besonders gut gefiel mir der in Zusammenarbeit mit Lego gestaltete Kids-Club, denn hier gibt es die Betreuung in 5 Altersstufen getrennt voneinander. So können die Großen auch mit den Kleinsten spielen, aber sie müssen eben auch nicht. Es gibt sogar einen Babysitter Service, bei dem eine richtige Kinderkrankenschwester bis zu 2 Stunden auf die Kleinsten aufpasst während die Eltern z.B. im Spezialitätenrestaurant speisen können. Draußen stehen den Kindern verschiedene Wasserrutschen und ein Klettergarten zur Verfügung. Für die Großen ab 14 Jahren gibt es eine Social Media Bühne im Kids-Club, wo sie ihre eigenen Videos drehen und anschließend auf Instagram und Co. posten können.

Generell ist die MSC Grandiosa das erste „Smart-Ship“, denn hier kann man mit der schiffseigenen „MSC for me“ App alles steuern. Egal ob Tischreservierungen, Landausflüge oder Ticketbuchungen für den Cirque du Soleil at Sea, alles geht problemlos über das Smartphone oder alternativ über die großen Smart-Bildschirme in den öffentlichen Bereichen.

Auch der Aurea SPA Wellnessbereich hat es mir sehr angetan. Man hat zwar in der Sauna keinen Meerblick wie auf manch anderen Schiffen, aber dafür wirkt alles auch viel hochwertiger wie in einem „richtigen“ Wellnesshotel. Erlebnisduschen, finnische Sauna, relaxen im Thermalwasser und wohltuende Massagen erwarten Sie hier.

 

Am Abend ist die Stimmung an Bord besonders schön, denn der Dresscode auf der Grandiosa ist stets etwas eleganter. So kann man hier die Damen und Herren in Abendgarderobe herrlich dabei beobachten, wie sie Erinnerungsfotos auf den spektakulären Swarovski-Treppen im Atrium schießen. Immer passend dazu: Der LED Himmel in der Galleria Grandiosa! Dieser verändert sich von Zeit zu Zeit, man kann plötzlich innerhalb einer riesigen Kathedrale stehen oder mitten in einem Blätterwald unter blauem Himmel. Und die Partys erst – die Südländer wissen wie es geht! Zwei Abende ließen wir es in der Galleria Grandiosa krachen und am letzten Abend ging es in die eigene, schallisolierte Sporthalle. Immer mit tollen DJ´s und dem Entertainment-Team, das uns ordentlich einheizte.

Wer es ruhiger mag, genießt seinen Schlummertrunk in der schönen Sky-Lounge mit deckenhohen Fenstern und wunderschöner Aussicht auf den illuminierten Außenpool und die Umgebung. Oder Sie besuchen nach dem 4-gängigen Abendessen in den Hauptrestaurants die tollen Shows im Theater, die jeden Abend wechseln und für ein Schiff wirklich sehr schön sind.

Außerdem gibt es den bereits erwähnten Cirque du Soleil at Sea, dies sind speziell für MSC komponierte Aufführungen mit den Original Darstellern des fantastischen Cirque du Soleil im eigenen hierfür gebauten Theater.

 

Ich könnte noch tausend andere Dinge aufzählen…

Aber ich hoffe, man merkt es: Ich bin total begeistert vom Neuzugang der MSC Flotte und freue mich sehr auf Ihre Anfragen!

 

Ihre Sabrina Hoffmann vom Team Kai Franzke – meinreisespezialist

Unsere Mitarbeiterin Nadja Prinz in Thailand

Pulsierendes Stadtleben, Nervenkitzel und endlose Sandstrände – all das durfte ich auf meiner Inforeise nach Thailand erleben. Es ging schon aufregend los bei meinem allerersten Langstreckenflug, den Thai Airways im A380 durchführte. Der Flieger ist so leise, dass wir uns tatsächlich fragten ob wir überhaupt schon in der Luft sind!                                              

Als wir nach unserem 10-stündigen Flug in Bangkok ankamen, wurden wir direkt von unserem Reiseleiter Top empfangen und zum Transferbus nach Hua Hin gebracht. Da diese Fahrt noch einmal weitere 4 Stunden dauert, empfehle ich vorher unbedingt mindestens eine Übernachtung in Bangkok um erst einmal runterzukommen und sich an alles zu gewöhnen.In Hua Hin wohnten wir im 5-Sterne Hotel Cape Nidhra, das unter deutscher Leitung steht. Hier hat mir die zentrale Lage sehr gut gefallen, denn man ist schnell bei einigen Restaurants und Geschäften. Außerdem hat jedes der Zimmer seinen eigenen Pool, herrlich!

Am nächsten Tag ging es schon wieder zurück nach Bangkok, aber nicht ohne einen Stopp in der Küstenstadt Samut Songkhram mit ihrem berühmten Maeklong Railway Market. Es ist wahnsinnig beeindruckend, wie schnell die Händler ihre Waren und Markisen von beiden Seiten der Bahnschienen wegräumen und die Touristen auf Seite springen, wenn sich ein Zug ankündigt! Wir mussten sogar in einen Laden hineinflüchten und haben dann von dort das Spektakel beobachtet…

In Bangkok wurden wir im 5-Sterne Hotel AVANI Riverside Bangkok Resort untergebracht. Das Hotel hat eine schöne Rooftop-Bar und einen Infinitypool mit Blick über die Dächer von Bangkok. Von hier kommt man direkt zum gegenüberliegenden Markt Krung Thai Warehouse mit seinem Riesenrad, außerdem wird ein kostenfreier Shuttletransfer mit Longtail Booten für die Hotelgäste angeboten. So kommt man in kürzester Zeit in alle Ecken der Stadt.

Wir haben uns in Bangkok u.a. den lokalen Markt am Wang Lang Pier und den Wat Pho Tempel mit seinem 46 m langen und 15 m hohen, liegenden Buddha angeschaut. Außerdem durften wir eine himmlische Fußmassage in einer thailändischen Massageschule genießen, bevor wir die Stadt weiter erkundeten. Eine der Hauptattraktionen ist der Chatuchak Market, einer der größten Märkte in Thailand mit mehr als 10.000 Ständen auf ca. 1,13 qm Fläche. Als Highlight durften wir im Anschluss eine einheimische Familie kennenlernen, die uns zum Mittagessen einlud und uns sehr herzlich von vorne bis hinten verwöhnt hat!

Nach ein paar Tagen stand noch Khao Lak auf unserem Programm, hier empfing uns das 4,5-Sterne Hotel La Vela Khao Lak Hotel mit seiner direkten Strandlage und den zahlreichen Pools. Wir haben die schönen, feinsandigen Strände hier in der Region sehr genossen und wurden am letzten Abend sogar noch mit einer privaten Feuershow überrascht.

Mein Fazit:

Egal ob Shopping-Marathon, Strandfaulenzer oder Aktivurlauber – hier in Thailand findet jeder sein passendes Wunschziel! Ich freue mich schon jetzt auf Ihre Anfragen und berate Sie gern!              

Kai Franzke berichtet über seine TUI-Informationsreise nach Südafrika

Am 17.06.2019 starteten wir um 20:45 Uhr mit South African Airways SA 0261/SA 0323 von Frankfurt via Johannesburg nach Kapstadt. Ankunft um 12:05 Uhr Ortszeit.

Bei Angenehmen Temperaturen von 25 Grad, in der für Südafrika Winterzeit und ohne Zeitverschiebung, waren dies schon mal sehr schöne Voraussetzungen für eine informative Seminarreise.

Nach Empfang durch die Reiseleitung ging es ca. 1,5 Std. per Bus in die Weinregion und in das sehr schöne Übernachtungshotel Franschhoek Hotel & Spa im gleichnamigen Ort.

Nach dem Mittagessen Rundgang im Hotel und Besichtigung und Beurteilung der Zimmer und Locations. Wunderschönes Landhotel in dem man sich auf Anhieb wohl fühlt. Absolut Empfehlenswert Toller Service, Freundlichkeit und wie wir auch abends feststellen konnten sehr gute Küche und Exzellente Weine.

Der kleine Ort hat viel zu bieten, wie jede Menge kleine Geschäfte, Boutiquen, Bars, Kaffes und Restaurants.

Am nächsten Morgen früher Start mit Hotelbesichtigung des L` Ermitage Franschhoek welches mit ***** doch sehr überbewertet ist. Dennoch als gute Mittelklasse zu empfehlen für Gäste, die sich auch selbst versorgen möchten. Beide Hotels haben einen Shuttle zum Ort, den man in 10 Min. Fahrzeit erreicht.

Sehr schön ist dann die Fahrt mit dem Wein-Zug, der Weingüter in der Region miteinander verbindet. Eine Weinprobe ist in dieser Region auf alle Fälle  empfehlenswert.

Weitere Hotels wie das Franschhoek Country House and Villas, wo auch gut zu Mittag gegessen wurde und das Pearl Valley wurden unter die Lupe genommen. Unser Favorit blieb aber eindeutig das zuerst besuchte Hotel Franschhoek Hotel & Spa. Statt einen Stadtrundgang in Wellington zu unternehmen, statteten wir dem schönen Ort Stellenbosch einen Besuch ab. Buntes Treiben auf den Straßen mit vielen Möglichkeiten zum Shoppen und Ausgehen. Das änderte auch nicht am zweiten Übernachtungshotel dem Vale du Charron Wine and Olive Estate in dem wir auch unser Abendessen einnahmen.

Die Küche war leider eher durchschnittlich, wie es auch dem ganzen Hotel an Sauberkeit und Service mangelte. Allerdings wird einiges an Spa, Aktivitäten wie Reiten, Wandern, sowie Mountainbike und für Kinder geboten.

Am Donnerstag ging es dann sehr früh weiter entlang der Wine Route nach Cape Town. Unser erfahrener Reiseleiter Ralf Doepke, seit 38 Jahren in South Afrika und  bei der großen Agentur ATC u.a. für Gebeco und TUI tätig, war aufgefallen, dass sich für Freitag, die bis dahin stabile und sehr angenehme Wetterlage leider zum Negativen verändern würde.

 

Somit hieß es frühes Aufstehen und konnten noch den Tafelberg bei traumhaftem Wetter und einem phantastischen Blick über die Bucht und die Kapstadt erleben.

Mit der Gondel ging es nach oben, auch Wandertouren zum Gipfel sind sehr beliebt. Anschließend besichtigten wir die Hotels Lagoon Beach, direkt am Strand, welches allerdings schon eine Auffrischung braucht. Dann die Schwester-Hotels Southern Sun The Cullinan und Southern Sun Waterfront Cape Town mit Top Lage. Fußläufig ist die Waterfront erreichbar. Freundlicher sehr aufmerksamer Service, schöne Zimmer und Bars, Restaurants, Top gepflegter Wellness und Pool Bereich. Zum Abschluss dann das Mandela Rhodes Place Hotel & Spa. Tolle Location mitten in der Stadt mit reisen-großen Appartements und voll ausgestatteter Küche. Super schick!. Unser anschließender Stadtrundgang durch den Stadtteil Bo Kaap schien schnell beendet, da an diesem Tag der Präsident eine Rede im Parlament an die Nation richten wollte und deshalb alles abgesperrt wurde.

Aber unser Reiseleiter Ralf konnte mit Tricks und Geschick die Sicherheitsbeamten davon zu überzeugen, uns bis zum Parlament zu lassen, wo wir dann  sogar noch einen kurzen TV-Spot im örtlichen Fernsehen hatten.

Zum Abschluss wartete dann das Townhouse Hotel mit dem Check-In auf uns, in dem wir übernachteten. Der Abend gehörte dann einer tollen Folklore Show in einer sehr schönen Location.

Am Freitag schlug dann, wie unser Reiseleiter angekündigt hatte, das Wetter  wirklich exakt um 14 Uhr um.

An diesem Tag, der sonnig begann, besuchten wir zuerst die Brillenpinguin Kollonie am Boulders Beach. Die Wunderschönen Bilder dieser putzigen kleinen Gestalten werden unvergessen bleiben. Dort noch mit schöner Sonne ging es dann Richtung Kap der Guten Hoffnung, bei dem jetzt zunehmend Sturm aufzog. Wir konnten gerade noch die traumhafte Kulisse genießen und zum Mittagessen gehen, bevor  es dann auch extrem zu regnen begann. Was bleibt dann als sehr schöner Spätnachmittag-Ausgleich? Na klar, eine schöne Weinprobe – diesmal in Constatia, einem südlichen Vorort von Kapstadt mit tollen Weingütern. Im Anschluss Check In im sehr guten Vineyard Hotel, bei dem wir aufgrund des Wetters leider keine Außenbereiche besichtigen konnten. In jedem Fall fanden wir hier aber eine sehr gute Küche und guter Service vor, sowie sehr schöne und geräumige Wohlfühlzimmer.

Am Samstag, d. 22.06.19 um 07:30 Uhr verabschiedeten wir uns von Kapstadt und starteten mit dem Flugzeug nach Johannesburg. Nach Ankunft um 09:25 ging es per Bus nach Hazyview. Dies nutze unsere TUI-Gruppenleitung um News aus dem Hause TUI und Informationen über South Afrika zu geben.

Die anschließende Fahrt führte mit Stopp im The Rondavales & Bourkes Luck Portholes mit seinem gigantisch schönen Blyde River Canyon.

 

In Johannesburg sowie auf teils 2500 Meter Höhe, sowie am Blyde River Canyon genossen wir traumhafte Aussichten, nunmehr wieder bei 30 Grad Sonne. Am Abend checkten wir unweit des Krüger Nationalpark auf der Hippo Holow Country Estate Lodge ein. Bevor es auf einer Hängebrücke über einem See zum Abendessen ging präsentierte man uns mit Stammestänzen eine Folkloreshow.

Es war wirklich eine geniale Idee auf dieser Hängebrücke über einem See, indem Krokodile und Hippos sich treiben ließen, genüsslich zu speisen.

Am Morgen dann sehr früher Start in den Krüger Nationalpark. Schon jetzt standen zahlreiche PKW vor den Toren. Hier ist unbedingt eine Vorab-Reservierung zu empfehlen. So konnten wir bequem parken und direkt in unsere Geländewagen steigen. Bei 10 Grad und Fahrtwind gelangten wir in diesen traumhaften Park, in  dem uns schon nach zwei Minuten eine Elefantenherde begrüßte. Dass dieser Tag einer der unvergesslichsten meines Lebens sein würde, konnte ich da noch nicht erahnen. Unser Ranger und Fahrer Happy versorgte uns immer wieder mit Informationen und auf zahlreichen Stopps sahen wir Giraffen, Zebras, Antilopen, Elefanten, Hippos, bunte Vögeln, u.v.m. Der Ranger der zweite Gruppe, die ca.300 Meter hinter uns fuhr, gab dann ein Zeichen, woraufhin wir drehten und uns ganz ruhig dem 2. Fahrzeug näherten. Schnell erkannten wir, warum uns das zweite Fahrzeug gerufen hatte. Vor uns war eine ganze Löwenfamilie. Gänsehaut- Erlebnis pur. Nach dem Mittagessen setzten wir unsere 9-stündige Tour fort und als wir eigentlich schon nicht mehr recht daran glaubten, alle der Big-Five an dem Tag zu sehen, erblickten wir dann auch noch Büffel und Nashorn, womit wir schon vier Tierarten gesehen hatten.  Doch auch die 5. Tierart, den Leopard, sollten wir noch zu sehen bekommen. In der Ferne sah man nämlich eine Kolonne mehrerer Fahrzeuge an der Seite stehen, sodass dort etwas Interessantes zu vermuten war. Als wir uns näherten umkurvte Happy,  unser Fahrer, geschickt mehrere PKW, die dort standen und setze sich genau vor die Autos, so dass wir einen phantastischen Blick hatten: Da war er – der Leopard. Begeistert und mit zahlreichen Aufnahmen bestückt machten wir uns in Richtung Ausgang und Feierabend. Aber das Glück an diesem Tag sollte uns gehören und noch einmal saß ein Leopard ganz ruhig am Weg. Als er aufbrach konnten wir ihn noch auf 10 Meter Sichtweite einen ganzen Kilometer begleiten. Unglaublich! Am Abend übernachteten wir im Protea Hotel by Marriott Kruger Gate. Zum Feiern dieser emotionalen Momente versammelten wir uns bei einem tollen Buffet im Freien. Auch dieses Hotel ist eine tolle Anlage direkt am Nationalpark mit sehr schöner Aussicht von der Bar und Terrasse.

Auch die in etwa 30 Min. entfernte Hippo Holow Lodge, die wie uns auch noch ansahen, ist sehr empfehlenswert. Die Zimmer und Anlagen sind sehr gepflegt und natürlich günstiger als das Protea. Wir haben uns auch eine staatliche Lodge angeschaut, die sehr günstig und auch direkt am Park liegt – das Shakuza Rest Camp. Diese Lodge Ist aber doch schon recht spartanisch und wirkt auch eher etwas ungepflegt. Max. 2-Sterne Kategorie, Da sollte man dann doch eher, wenn man nicht so viel ausgeben möchte, eine Lodge außerhalb des Parks, wie das Hippo nehmen.

 

 

Nach dem Check-out am letzten Tag, Montag d. 24.06. um 07:00 Uhr fuhren wir  nach White River mit Hotelrundgang im „The Winkler„ , einem sehr schönen Landhotel mit sehr hübsch angelegtem Garten, geräumigen und sehr schönen gepflegten Zimmern, sowie Poolanlagen zum Relaxen. Die 4-stündige Rücktour nach Johannesburg nutzten wir dann zur Hotelauswertung. Die drei Gruppen mit jeweils 4-5 Teilnehmern der Seminarreise präsentierten dann ihre Bewertungen der Hotels mit anschließenden Gesprächen.

Bevor es dann zum Mittagessen ging, besuchten wir noch das Protea-Hotel, mitten in Johannesburg City. Auch dieses ein tolles Hotel in zentraler Lage. Innerhalb des Hotels gibt es Rückzugmöglichkeiten wie in einer Oase – auf der anderen Seite hat man die direkte, verkehrsgünstige Lage an einer angeschlossen Einkaufsmall.

Unser Reiseleiter Ralf überraschte uns dann zum Abschluss noch einmal mit einem Mittagessen im „The Butcher„. Hier gab es wirkliche Spitzenqualität an Speisen, besonders Rindersteaks, Lamm, Geflügel.

Hier sei auch nochmal deutlich darauf hingewiesen, dass die Nebenkosten in Südafrika wegen des für uns sehr günstigen Umrechnungskurses außerordentlich günstig sind, während die Qualität der Speisen und Weinen hervorragend ist. Selbst  Gourmet Küche ist hier erschwinglich. Viele Küchen dieser Welt sind vertreten: europäisch, asiatisch, indisch, sowie auch die einheimische, afrikanische Küche.

Die letzte Stunde verbrachten wir noch im Hard Rock-Cafe, bevor es Zeit für den Rückflug mit der South-African-Airways nach Frankfurt war.

 

Dieses war eine meiner interessantesten und traumhaftesten Informationsreise, die ich erleben durfte. Südafrika ist wirklich ein sehr facettenreiches Land, welches man im Leben mindestens einmal besucht haben sollte und dann bestimmt auch wiederkommt.

Deswegen werden wir in den nächsten Tagen für 2020 eine oder mehrere Kleingruppen- Reisen nach Süd-Afrika auflegen, die sich bestens eignen, um das Land persönlich kennen zu lernen.

 

Bis dahin Jambo  Afrika

Finden Sie hier eine Auswahl wunderschöner Bilder, die von Kai Franzke bei seiner in Südafrika-Reise  aufgenommen wurden. 

Unsere Sabrina unterwegs auf dem Mittelmeer mit der AIDA Stella